Hier ein kleiner Einblick,
in die von uns gelehrten Formen.

Qigong                        

Die 5. Elemente
Dao Yin Baojian Gong  ( Gesundheit schützendes Qigong)
Harmonie in 18 Bewegungen
DaLi Qi Gong
Herz- Kreislauf Qi Gong
Seidenweber Qi Gong

Tai Chi Chuan

  8 Form,  Yang Stil
16 Form,  Yang Stil
24 Peking Form ( Yang Stil )



Oi Gong ist eine chinesische Bewegungslehre

Qi Gong oder auch Chi Kung bedeutet frei übersetzt:
              '' mit der Lebensenergie arbeiten "
Qi           Lebensenergie
Gong      arbeiten, pflegen, üben

Qi Gong   wird '' Tchigung '' ausgesprochen



Die ersten Qigong Übungen gehen wohl möglich auf den ersten chinesischen Kaiser Huangdi (ca. 2600 v. Chr. ) und sein Hofarzt Qi Bo zurück.

Sie legten hiermit wohl auch die Grundlage der chinesischen Medizin und aller ostasiatischen Bewegungskünste. Mit dem Begriff werden alle Übungen zusammengefasst, bei denen es darum geht, die Lebensenergie Qi im eigenen Körper zu steuern bzw. zu beeinflussen.
Der Qi Gong- Begriff ist als Oberbegriff für alle diese Übungen überliefert.
Daneben existieren andere Begriffe,
mit denen die verschiedenen Übungen definiert werden können;
so gibt es die Begriff    (die frei übersetzt bedeuten).

Yangsheng             Nähren und Kultivieren des Lebens              
Daoyin                   Übungen zum Leiten und Dehnen
Da Lin                    Übung der großen Kraft


Tai Chi Chuan oder auch Tai Ji Chuan heißt frei übersetzt:
 ‚‚Die Lebensenergie durch harmonischen Bewegungen fließen zu lassen‘‘.

Tai Chi Chuan ist eine über sechshundert Jahre alte chinesische Bewegungskunst.
Es basiert auf Übungen,
die nach bestimmten Prinzipien in einer festgelegten Reihenfolge,
der sogenannten Form, ausgeführt werden.
Das Tai Chi Chuan wurde zuerst nur in Familien und in wenigen Klöstern unterrichtet und nur an Angehörige weitergegeben.
Nach dem Familienname bzw. Kloster wurden später die Stile benannt.
z.B.:       Chen, Yang, Wu, Sun  - Stil (alles Familiennamen)                
              Shaolin und Wudang Kloster 
Der Anfang liegt wohl bei der Chen Familie.
Nach einer Legende schlich sich Yang Lu Chang (1799 – 1872)
als Diener im Hause der Familie Chen ein, und es gelang ihm,
die geheim gehaltene Kunst zu lernen  
Später unterrichtete er öffentlich in Peking und begann,
das Tai Chi Chuan zu modifizieren.
Seit dieser Zeit gibt es den Yang – Stil.
Das Tai Chi Chuan machte unter Einfluss der Yang Familie eine große Veränderungen in Bezug auf die Art und Weise der Ausführung durch.  
Die meisten explosiven und kraft betonten Elemente
( Merkmale des Chen Stil )
wurden herausgenommen, die lockeren,
sanften und anmutigen Teile wurden stärker betont.
Der kämpferische Aspekt geriet dadurch immer mehr in den Hintergrund. 
Hauptsächlich aus dem Yang Stil entwickelte sich ein vereinfachter Stil,
die Peking Form.
In diesem Stil werden die Bewegungen entspannt, langsam
und gleichmäßig fließend ausgeführt, die Gesundheit steht hier im Mittelpunkt.